Zum Einstieg erläuterte Schäfer der Ministerin die beeindruckende Entwicklung des MZG in der jüngeren Vergangenheit. Seit dem Jahr 2010 hat der Klinikverbund in Bad Lippspringe den Umsatz auf mehr als 100 Millionen Euro verdoppelt und die Anzahl der Mitarbeitenden auf rund 1.500 ebenfalls signifikant erhöht. Aktuell verzeichnet das MZG mehr als 250.000 Übernachtungen im Reha-Bereich (2024) und erzielt am Standort wirtschaftliche Effekte in einer Größenordnung von rund fünf Millionen Euro für die Stadt und heimische Firmen.
Für die Zukunft setzt das MZG auf weitere Investitionen, wie Schäfer vorstellte: "Wir haben den vierten Bauabschnitt der Karl-Hansen-Klinik in Vorbereitung und wollen die Cecilien-Klinik in den Campus Ost verlegen. Diese Vorhaben kommen den Menschen und den Unternehmen in unserer Heimat unmittelbar zugute". Lange freute sich über die Eintragung der Bundesministerin in das Goldene Buch der Stadt und sieht das starke Wachstum des MZG als "Motor für die positive Entwicklung unserer ganzen Stadt".
Der Bundesgesundheitsministerin gaben die Verantwortlichen des MZG drei zentrale Botschaften mit auf den Weg. Die Bundesregierung solle die Pflege-Ausbildung in den Reha-Kliniken zulassen, die Deutsche Rentenversicherung für die Rehabilitation von erwerbstätigen Rentnern zuständig machen und den Zugang zur Reha für Rentner barrierefrei gestalten sowie Aktivitäten in den Bereichen Robotik und Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen fördern. Bundesministerin Warken zeigte sich offen für diese Vorschläge, die sie in die Beratungen in Berlin einbringen möchte.
