Wie können Patientenlotsen Menschen auf ihrem Weg durch das Gesundheitssystem unterstützen – und wie lässt sich ihre Rolle dauerhaft in der Versorgung verankern?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich das jetzt im medhochzwei Verlag erschienene Buch „Patientenlotsen – Grundlagen, Governance, Gestaltung“, an dem Susanne Stampa und Jan Hendrik Schnecke für das ZIG OWL mitgewirkt haben. Das Buch verbindet unterschiedliche Perspektiven auf die Rolle von Patientenlotsen: von der Begleitung einzelner Patientinnen und Patienten über die Einbindung in regionale Versorgungsstrukturen bis hin zu organisatorischen und sozialrechtlichen Fragen.
In Kapitel 7 „Einbettung der Lotsenlogik in die regionale Gesundheitsversorgung“ beschreiben Susanne Stampa und Jan Hendrik Schnecke den Aufbau, Varianten und Erfahrungen mit Lotsenbüros in der Region Ostwestfalen-Lippe im Rahmen des Innovationsfondsprojekts LEX LOTSEN OWL.
Welchen Beitrag leisten Lotsenbüros zur Steuerung und Qualität regionaler Gesundheitsversorgung? Und welche Erkenntnisse lassen sich daraus für den Transfer in andere Regionen und Versorgungskontexte ableiten? Im Kontext des Sammelbandes richtet sich der Beitrag insbesondere auf Aufbau und Ausgestaltung regionaler Koordinationsstrukturen für Patientenlotsen.
Kontakt
Jan Hendrik Schnecke
Tel.: 0521 329860 18
E-Mail: schnecke(at)zig-owl.de
