Dorfentwicklungskonferenz: Landarztmodelle der Zukunft diskutiert

Rollende Arztpraxen könnten in Zukunft die medizinische Versorgung auf dem Land sicherstellen – eine Idee von vielen, um dem Ärztemangel zu begegnen. Etwa 150 Teilnehmer haben über solche Vorschläge auf der Dorfentwicklungskonferenz des Kreises Paderborn in Altenbeken diskutiert.

Ein Kleinbus mit dem Hausarzt an Bord fährt durch die Dörfer und bietet vor Ort seine Sprechstunden an. Auch für die Deutsche Bahn ist das ein realistisches Konzept. Sie hat ihren kleinen, so genannten „Medibus“ in Altenbeken präsentiert. Es gibt aber auch andere Anbieter mit einem Sattelschlepper als rollender Arztpraxis, und dann auch mit Röntgengerät. Auf der Dorfentwicklungskonferenz ging es auch um ein Projekt in Steinheim, wo das Johanneswerk älteren Menschen Wohnungen anbietet. Dort können sie selbstständig leben – aber mit medizinischer Versorgung gleich nebenan. (Quelle: WDR)

Wenn der Landarzt mobil wird: (v. l.) Bürgermeister Hans-Jürgen Wessels, Moderator Uwe Borchers vom Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft OWL und Landrat Manfred Müller konnten gemeinsam mit den Referenten des Abends die mobile Landarztpraxis der Deutschen Bahn begutachten. Foto: Anja Ebner
Wenn der Landarzt mobil wird: (v. l.) Bürgermeister Hans-Jürgen Wessels, Moderator Uwe Borchers vom Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft OWL und Landrat Manfred Müller konnten gemeinsam mit den Referenten des Abends die mobile Landarztpraxis der Deutschen Bahn begutachten. Foto: Anja Ebner

Dorfentwicklungskonferenz: Experten referieren in Schwaney über Möglichkeiten für den Landarzt der Zukunft
(Bericht: Neue Westfälische, 10.03.2016)