Johannes Wesling Klinikum Minden erhält Auszeichnung „Beste Ausbildungsstätte“

Als erstes ostwestfälisches Krankenhaus erhält das Johannes Wesling Klinikum Minden das Marburger-Bund-Gütesiegel für „Gute Weiterbildung“. Ausgezeichnet wird die Klinik für Allgemeinchirurgie, Viszeral-, Thorax- und Endokrine Chirurgie des Mindener Universitätsklinikums unter der Leitung von Professor Dr. Berthold Gerdes.

„Aus- und Weiterbildung ist für uns ein wichtiges Thema und wir investieren gerne die Zeit in unsere neuen, jungen Kollegen, damit sie am Ende ihrer Weiterbildung als Fachärzte ihre Patienten eigenverantwortlich behandeln können“, erklärte Professor Dr. Berthold Gerdes gemeinsam mit seinen Oberärzten, die maßgeblich die Weiterbildung des Nachwuchses mit gewährleisten.

Die Vergabe des Gütesiegels „Gute Weiterbildung“ erfolgt nach einer Befragung aller jungen Ärzte einer Klinik in Hinblick darauf, wie zufrieden sie mit ihrer sechsjährigen Weiterbildung zum Facharzt sind. Die Abteilung Chirurgie in Minden erreichte fast 85 Prozent der maximal möglichen Punktzahlen.

Der Sprecher der Assistenzärzte Michail Galanis präsentiert die Urkunde. Foto: Mühlenkreiskliniken

Besonders beeindruckt hat die Bewertungskommission des Marburger Bundes das klar definierte Ausbildungsprogramm für die zwölf Assistenzärzte der Klinik sowie die regelmäßig rotierenden Ausbildungsstationen. „In den Gesprächen mit den Assistenzärzten wurde insbesondere die hervorragende Arbeitsatmosphäre und der gute und offene Kontakt zwischen Assistenzärzten, Oberärzten und dem Direktor deutlich. Diagnosen werden offen diskutiert. Niemand gab an, Angst vor Fehlern zu haben“, erzählt Dr. Thorsten Hornung, der die Prüfungskommission geleitet hat.

Die Klinik darf das Siegel „Gute Weiterbildungsstätte“ nun drei Jahre führen. Anschließend steht eine erneute Bewertung an. „Der gute Ruf der Klinik als Weiterbildungsstätte wird dazu führen, dass sich noch mehr junge und gute Ärzte initiativ bewerben werden“, prophezeit der Landesvorsitzende des Marburger Bundes Dr. Hans-Albert Gehle.

Quelle: Johannes Wesling Klinikum, Minden