Intensivpflege mit Durchblick – Digitale Datenbrille vereinfacht den Pflegealltag

Gute Gesundheitsversorgung wird in Zukunft nur möglich sein, wenn die Chancen der Digitalen Technik auch im Pflegealltag genutz werden. Heinrich Recken vom Studienzentrum Essen der Fernhochschule Hamburg arbeitet am Projekt „Ambulante Intensivpflege unter Zuhilfenahme einer Pflegebrille“: Die Pflegebrille vereinfacht pflegerische Arbeitsprozesse durch das Abrufen visueller Patientendaten. Beim 18. OWL Forum Gesundheitswirtschaft hatte Recken die digitale Pflegebrille vorgestellt. Pflegekräfte können damit beispielsweise Pflegepläne, Anleitungen für Medizintechnik-Geräte oder Beatmungsdaten mobil abrufen. Sie haben im Pflegealltag die Händen frei und sind nicht an einen Monitor gebunden. Die Pflegebrille soll vorrangig bei der zeit- und kostenintensiven Behandlung von Patienten in der Intensivpflege helfen und eine Verbesserung der Pflegesituation im ambulanten und stationären Bereich unterstützen. Auch pflegende Angehörige und Freunde können die Brille bei der häuslichen Pflege von Intensivpatienten verwenden.

Download: Neue Westfälische, 19.01.2018 (Bericht: Peter Stuckhard)