Erste Ergebnisse aus der Praxisstudie „Klinik inklusiv“

Erste Erkenntnisse aus dem Projekt „Klinik inklusiv“ der Fachhochschule der Diakonie, des Ev. Klinikum Bethel und des Krankenhauses Mara zeigen, dass eine individuelle Vorbereitung von Menschen mit Behinderungen auf einen Krankenhausaufenthalt Unsicherheiten nimmt und Vertrauen schenkt. Patientinnen und Patienten ließen sich eher auf eine Behandlung ein, wenn ihre Grenzen geachtet würden und ihnen vertraute Pflegende zur Seite stehen. Damit würden den Patientinnen und Patienten Ängste genommen, ihre Versorgung erleichtert und verbessert.

Diakonin Prof. Dr. Doris Tacke (l.) und Petra Ott-Ordelheide. Foto: Schulz.

Die Fachhochschule der Diakonie führt seit 2016 die Praxisstudie „Klinik inklusiv“ durch. Das Forschungsprojekt untersucht die Versorgung von Menschen mit komplexen Beeinträchtigungen im Krankenhaus und erprobt, inwieweit Pflegeexperten durch prästationäre Besuche Krankenhausaufenthalte dieser PatientInnen besser vorbereiten können.

Seit Januar 2018 läuft die zweite Praxisphase des Projektes, das im März 2019 endet. Es wird durch die Stiftung Wohlfahrtspflege gefördert. Projektleiterin ist Prof. Dr. Doris Tacke.

Quelle und weitere Information: v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel