Der Kreis Gütersloh und die Gemeinde Steinhagen starten Initiative für mehr Lebensqualität

Unter dem Motto „Gesund alt werden in Steinhagen“ trafen sich dreißig Aktive mit Pflegeverantwortlichen, Ehrenamtlichen und Vertreterinnen und Vertretern aus Kreisverwaltung und Kommune sowie der Kranken- und Pflegekassen im Rathaus der Gemeinde Steinhagen. Bürgermeister Besser betonte einleitend, dass es bei dieser Initiative um das zentrale Thema der Gesundheitssituation älterer Menschen und pflegender Angehöriger in der Kommune gehe. Das Projekt biete die Chance, neue Impulse für Prävention und Gesundheitsförderung im Alter zu entwickeln.

V.l.n.r.: Christel Kunz (Kreis Gütersloh), Julia Kruse (IKK classic), Thomas Johannwille (Bertelsmann BKK), Uwe Borchers (ZIG OWL), Prof. Dr. Christa Büker (FH Bielefeld), Klaus Besser (Bürgermeister Steinhagen), Angelina Stuckert (ZIG OWL) und Thomas Kuhlbusch (Kreis Gütersloh). Foto: ZIG.

Professorin Christa Büker von der FH Bielefeld stellte im Eingangsvortrag klar: „Alt ist nicht gleich krank!“ Vielmehr gehe es um Impulse zur Stärkung älterer Menschen wie auch ihrer pflegenden Angehörigen. In der Diskussion an drei Thementischen gaben vor allem die Vertreterinnen und Vertreter der Alten- und Seniorenarbeit konkrete Hinweise, wie das im kommunalen Gemeinwesen gelingen kann.

Deutlich wurde, dass vor allem die Belastungen pflegender Angehöriger eine der großen Herausforderungen sind. Büker: „Drei Viertel der Pflegebedürftigen werden zu Hause versorgt.“ Die Gemeinde Steinhagen muss den Vergleich mit anderen Kommunen nicht scheuen: Vor Ort gibt es bereits ein gutes Netz an Unterstützungs- und Hilfsangeboten, das nun noch bekannter gemacht und weiter ausgebaut werden soll. Das Projekt soll helfen, niedrigschwellige Information und Zugänge zu stärken, damit auch die bestehenden Angebote häufiger genutzt werden.