Aktuelles

Aktuelle Fördermöglichkeiten für Gesundheit in Horizont 2020

30 Mrd. Euro will die EU-Kommission über das EU-Forschungsprogramm Horizont 2020 von 2018-2020 investieren. In Deutschland werden derzeit über 8.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und knapp 1.500 kleine und mittlere Unternehmen über Horizont 2020 gefördert.

Die Öffnung der ersten Calls nahmen am vergangenen Donnerstag den 12.12.2017 das Landeszentrum für Gesundheit NRW (LZG NRW), die Nationale Kontaktstelle Gesundheit (NKS), das Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft OWL (ZIG) und das Netzwerk Gesundheitswirtschaft Münsterland e.V. zum Anlass, die aktuellen Fördermöglichkeiten in Horizont 2020 im Rahmen einer Informationsveranstaltung beim ZIG in Bielefeld zu präsentieren.

247,0 Mio. Euro sind nach Dr. Doris Bell von der NKS in 2016 an Einrichtungen in Deutschland ausgeschüttet worden. Eines der früher geförderten und bereits erfolgreich abgeschlossenen Projekte stammt vom Bielefelder Unternehmen CNM Technologies und beinhaltet ein modulares Baukastensystem für funktionelle Nanomembranen. „Die Horizont 2020 Förderung ist höchst anspruchsvoll, aber sehr lohnenswert. Sie hat uns sehr gut vorangebracht“ so Geschäftsführer Dr. Albert Schnieders.

Auch die Universität Bielefeld informierte die Fördermöglichkeiten durch Horizont 2020. „An der Universität wurden 2017 ca. 4,0 Mio. Euro an neuen Fördermitteln eingeworben“, so Dr. Annika Merk. Um die Fördermöglichkeiten von Horizont 2020 bekannter zu machen, hat sich die Arbeitsplattform EU der Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe gegründet. Neben der Universität Bielefeld gehören dieser die Hochschule Ostwestfalen-Lippe, die Universität Paderborn und die Fachhochschule Bielefeld an.

Für die Umsetzung wissenschaftlicher Projekte im Gesundheitsbereich, unter anderem zur Unterstützung eines wettbewerbsfähigen Gesundheits- und Pflegesektors, der Erprobung und Demonstration neuer Gesundheits- und Pflegemodelle und der Förderung des gesunden und aktiven Alterns, stellt die Europäische Union in den nächsten 7 Jahren 7,5 Milliarden Euro zur Verfügung.

Von links nach rechts: Uwe Borchers (ZIG OWL), Robert Schwanitz (LZG NRW), Dr. Doris Bell (NKS), Dr. Albert Schnieders (CNM), Erika Sarhage (Universität Bielefeld) und Dr. Annika Merk (Universität Bielefeld).
Von links nach rechts: Uwe Borchers (ZIG OWL), Robert Schwanitz (LZG NRW), Dr. Doris Bell (NKS), Dr. Albert Schnieders (CNM), Erika Sarhage (Universität Bielefeld) und Dr. Annika Merk (Universität Bielefeld).

Leitmarktwettbewerb Gesundheit.NRW ist gestartet

Der Leitmarktwettbewerb Gesundheit.NRW „Innovative Dienstleistungen und digitale Prozesse in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen“ ist veröffentlicht.

Mit dem demografischen Wandel steigen die qualitativen und quantitativen Herausforderungen in der medizinischen und pflegerischen Versorgung. Zielgruppenspezifisch ausgerichtete Produkte und Dienstleistungen zur Unterstützung einer flächendeckenden hochwertigen Leistungserbringung werden künftig noch stärker gefordert als bisher.

Vor diesem Hintergrund sollen mit dem Leitmarktwettbewerb Gesundheit.NRW „Innovative Dienstleistungen und digitale Prozesse in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen“ insbesondere die bisher ungenutzten Potenziale, die vom stationären Bereich für die Weiterentwicklung der Versorgungsstrukturen ausgehen, erschlossen werden. Der Aufruf setzt mit diesem Schwerpunkt auf neuartige Vorhaben für die Verbesserung der sektorübergreifenden medizinisch-pflegerischen Versorgung mit dem Fokus auf der Stärkung kooperativer Strukturen zwischen Krankenhäusern sowie zwischen Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen, ambulanten Pflegediensten und ambulanten medizinischen Einrichtungen.

Mit mehr als 1,3 Millionen Beschäftigten (fast 12 Prozent der Gesamtbeschäftigten) ist die Gesundheitswirtschaft der größte und vielfältigste Wertschöpfungs- und Beschäftigungsbereich in Nordrhein-Westfalen. Die Leitmarktstrategie der Landesregierung richtet sich insbesondere an Unternehmen und deren Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen.

Information zum Download: Die besten Ideen für den Leitmarkt Gesundheit

Informationsveranstaltung: Anmeldung

Projektwerkstatt Gesundheit 4.0 auf der MEDICA

Intelligente technische Systeme und Produkte zur Digitalisierung im Gesundheitswesen waren Schwerpunkte der diesjährigen Medica. Vom 13. bis 16. November 2017 zeigte sich die Projektwerkstatt Gesundheit 4.0 auf der weltgrößten Medizinmesse in Düsseldorf. Gemeinsam mit dem Partnerprojekt Smart Countryside präsenterte die Projektwerkstatt auf dem Gemeinschaftsstand des Landes NRW Innovationen aus der Gesundheitswirtschaft Ostwestfalen-Lippe.

Vor Ort konnten die nationalen und internationalen FachbesucherInnen zum Beispiel eine automatische Gangbildanalyse per Smartphone ausprobieren. Diese Anwendung hilft, Krankheitsbilder frühzeitig aufgrund der Abweichungen im Gangbild zu erkennen. Das Projektteam präsentierte zudem Therapieansätze zur telemedizinischen Unterstützung Suchterkrankter sowie Lösungen für eine stabile Bilderkennung bei der telemedizinischen Konsultation in der Wundbehandlung.

Auch beim Deutschen Krankenhaustag ging es um die aktuellen Debatten zur Digitalen Vernetzung, um Big Data und Künstliche Intelligenz. Auf dem Fachkongress stellte Florian Kreker (ZIG) Perspektiven von Big Data in der Krankenhauspflege zur Diskussion.

(v.l.): Florian Kreker (ZIG) und Anton Pfeifer (Hochschule OWL) präsentieren Ergebnisse der "Projektwerkstatt Gesundheit 4.0" auf dem Gemeinschaftsstand NRW.
(v.l.): Florian Kreker (ZIG) und Anton Pfeifer (Hochschule OWL) präsentieren Ergebnisse der „Projektwerkstatt Gesundheit 4.0“ auf dem Gemeinschaftsstand NRW.

Gesundheit 2030: Innovationen für die Gesundheitsregion OWL

Wie sieht im Jahr 2030 die Gesundheitsversorgung in ländlichen Regionen aus? Wie kann die Gesundheitsarbeit in Medizin und Pflege durch digitale Technik unterstützt werden? Diese Fragen diskutierten mehr als 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim 18. OWL Forum Gesundheitswirtschaft. Die Vorträge der 40 Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft sowie aus Medizin und Pflege machten deutlich, dass die Gesundheitsregion Ostwestfalen-Lippe sich mit seinem Gesundheitsnetzwerk als Innovationsplattform für innovative Versorgungsmodelle und die Erprobung digitaler Lösungen im Gesundheitswesen etabliert hat.

Ärztezentren, Telemedizin und E-Health seien Beispiele für die Versorgungsgestaltung im ländlichen Raum, so Alexander Morton von der Kölner BDO Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Aus seiner Sicht überwiegen die Chancen der Digitalisierung: „Die digitale Vernetzung fördert den Strukturwandel!“, und der sinnvolle Einsatz der Technik könne helfen, die medizinischen Versorgungsstrukturen in Zukunft auf dem Land zu sichern, so Morton. Auch Landarzt Dr. Rembert Müller aus Barntrup bestätigt den Handlungsbedarf. Er sieht schon heute beim hausärztlichen Nachwuchs spürbare Engpässe auf dem Land. Es gebe aber nicht nur Ärztemangel, auch in der ambulanten Pflege beobachte er einen zunehmen Mangel an Fachkräften. Müller berichtete von Patienten, die aufgrund ihres Alters und ihrer Erkrankung zunehmend Schwierigkeiten hätten, in die Arztpraxis zu kommen. Hier seien auch neue Ideen für Mobilität im Gesundheitswesen gefragt. Einig waren sich die Experten der Podiumsdiskussion darin, dass bei den digitalen Innovationen in Zukunft noch stärker auf die Bedürfnisse der Patienten geachtet werden müsse. Außerdem dürfe Technik nicht den Menschen ersetzen, so Dietmar Erdmeier, Bereichsleiter Gesundheitspolitik beim Bundesvorstand von ver.di, Berlin. Er forderte, Technik müsse gerade in der Pflege helfen, die Arbeitsbelastung zu mindern und die Pflegenden zu unterstützen. Das sah auch Dr. Georg Rüter, Vorstandsvorsitzender des Zweckverbands freigemeinnütziger Krankenhäuser Münsterland und Ostwestfalen so und betonte zugleich mit Seitenblick auf die Politik, dass Innovationen in den Krankenhäusern auch auskömmlich finanziert sein müssten.

Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion (v.l.): Reinold Stücke, Dr. Rembert Müller, Dietmar Erdmeier, Uwe Borchers, Dr. Georg Rüter, Alexander Morton, Ralf Wiedemann (Foto: Krato).
Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion (v.l.): Reinold Stücke, Dr. Rembert Müller, Dietmar Erdmeier, Uwe Borchers, Dr. Georg Rüter, Alexander Morton, Ralf Wiedemann (Foto: Krato).

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Bürgermeisterkonferenz OWL: Gesundheitsversorgung nicht in Kirchtürmen denken!

Gesundheitsversorgung nicht in Kirchtürmen denken!
OWL-Kommunen diskutieren bessere Zusammenarbeit beim Kampf gegen Hausärztemangel und Pflegenotstand

Bielefeld. Die Gesundheitsversorgung ist eine regionale Angelegenheit und muss demografiefest gestaltet werden. Den Städten und Gemeinden der Region fällt dabei eine besondere Verantwortung zu. Sie müssen die Daseinsvorsorge gewährleisten und dabei, so Professor Rolf Heinze von der Ruhr-Universität-Bochum, gestärkt werden: „Den Kommunen sollte ein größerer Einfluss bei der Ausgestaltung von Infrastruktur bei der Daseinsvorsorge eingeräumt werden“, forderte Heinze bei der OWL-Konferenz „Kommune und Gesundheit 2030“ in Bielefeld. Um ein selbstbestimmtes Leben im Alter zu fördern, sollten, so Heinze,  dem jüngsten Altenbericht der Bundesregierung folgend dazu auch die finanziellen Handlungs­spielräume der Kommunen erweitert werden.

Mehr als dreißig Städte und Gemeinden aus der Region Ostwestfalen-Lippe haben sich, überwiegend vertreten durch ihre Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, an der Konferenz beteiligt. Initiiert hatten das Treffen der Regionalrat OWL und das Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft (ZIG). Reinhold Stücke, Vorsitzender des Regionalrats, erinnerte zum Auftakt daran, daran, dass der Rat bereits einen Bericht zur Gesundheitsregion OWL erarbeitet habe. „Mit dieser Impulsveranstaltung setzt sich“, so Stücke,  „der Regionalrat für die Sicherung und Weiterentwicklung der medizinischen und pflegerischen Versorgung in der Gesundheits­region OWL ein.“ Er setze dabei auf die Stärken der Region und die Idee einer OWL-Allianz für Gesundheit. Diese könne zum Beispiel im Zuge der REGIONALE 2022 auf den Weg gebracht werden.

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Über 30 Städte und Gemeinden aus OWL beteiligten sich an der Konferenz „Kommune Gesundheit 2030“ am 8. November in der Stadthalle Bielefeld. (Foto: Krato)

Die Konferenz zeigte, dass auch in OWL der Handlungsdruck auf dem Land besonders groß ist. Die Gründe liegen in der Überalterung der Hausärzteschaft, dem NRW-weit größten Ärztemangel in den Krankenhäusern in OWL und dem zunehmenden Fachkräftemangel in der Pflege bei gleichzeitigem Anstieg der Pflegebedürftigen.

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Entlassmanagement: Neue Initiative für Klinikpatienten in OWL

Seit Oktober gilt beim Verlassen des Krankenhauses das neue Entlassmanagement, doch die Umsetzung ist schwierig. Akteure aus Bielefeld wollen Vorreiter werden

Im Zuge des neuen Entlassmanagements dürfen Krankenhäuser Patienten auch für bis zu sieben Tage danach krank schreiben. Idee der Richtlinie ist, den Bedarf nach der Entlassung frühzeitig vorherzusehen und notwendige Maßnahmen schon vorzubereiten, wenn die Patienten noch im Krankenhaus sind.

Die Situation ist typisch für Krankenhauspatienten: Sie werden an einem Freitag entlassen. Doch woher sollen sie die Medikamente fürs Wochenende bekommen? Der Hausarzt hat bereits geschlossen, die Klinik gibt aber nur eine Tagesration heraus. Solche Probleme soll der neue Rahmenvertrag Entlassmanagement lösen. Er gilt seit dem 1. Oktober. Weil die Umsetzung der Richtlinien schwierig ist, werden Modellprojekte gesucht. Eines davon soll in OWL entstehen.

Gedacht ist das Entlassmanagement, um eine bessere und schnellere Versorgung von Patienten unmittelbar nach dem Klinikaufenthalt sicherzustellen. Kritiker befürchten ein bürokratisches Monster. „Aber so dürfen wir nicht herangehen. Sehen wir es als große Chance“, sagt Rainer Norden, Geschäftsführer des Evangelischen Klinikums Bethel (EvKB) in Bielefeld.

Das EvKB will ein Modellprojekt an den Start bringen. Initiator ist Markus Wendler, Inhaber des Hilfsmittelerbringers PVM. Er steht für die Bereiche, die nach dem Krankenhaus an der Versorgung beteiligt sind. „Ich versuche alle Bielefelder Leistungserbringer in eine Struktur zu bringen, damit wir gemeinsam agieren“, so Wendler. Eingebunden werden sollen auch andere Kliniken, Hausärzte, Physiotherapiepraxen, Rehaeinrichtungen und andere.

Treffen in Bielefeld: CDU-Politiker Roy Kühne (l.), EvKB-Geschäftsführer Rainer Norden und Initiator Markus Wendler von PVM. FOTO: MARTIN FRÖHLICH - © Martin Fröhlich
Treffen in Bielefeld: CDU-Politiker Roy Kühne (l.), EvKB-Geschäftsführer Rainer Norden und Initiator Markus Wendler von PVM. FOTO: MARTIN FRÖHLICH – © Martin Fröhlich

„Das wäre ein großer Schritt“

Das Projekt soll drei Fragen gewidmet sein: 1. Wie kann die Digitalisierung dabei helfen, den Informationsfluss aus dem Krankenhaus zu den anderen Beteiligten zu verbessern? 2. Welche Patientengruppen brauchen am meisten Unterstützung? 3. Aus welcher Fachgruppe sollte ein sogenannter Kümmerer kommen, der die Patienten unmittelbar nach der Entlassung betreut?

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Projektwerkstatt Digitalisierung: Impulsgeber für die Gesundheitsregion OWL

Fortschritt: Das „Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft OWL“ kooperiert mit Hochschulen, um digitale Lösungen für die Branche mit 130.000 Beschäftigten zu entwickeln.

Bielefeld. Ostwestfalen-Lippe – eine starke Wirtschaftsregion, bekannt für Möbel, Nahrungsmittel, Maschinenbau, Verbindungstechnik und Mode. Ein weiterer wichtiger Wirtschaftszweig ist die Gesundheitswirtschaft, „die zu Unrecht oft im Schatten der bekannten Branchen steht“, sagt der Geschäftsführer des Zentrums für Innovation in der Gesundheitswirtschaft OWL, Uwe Borchers.

Die Gesundheitswirtschaft zählt in OWL 130.000 Beschäftigte. Zum Vergleich: Im Maschinenbau sind es 45.000. „Zudem entwickelt sich die Branche dank der Vernetzung unterschiedlicher Disziplinen dynamisch, insbesondere in Zusammenarbeit mit den Hochschulen in der Region.“

Wollen die Gesundheitsregion OWL weiter entwickeln: Uwe Borchers (ZIG-Geschäftsführer, v. l.), Frauke Wiegräbe (FH Bielefeld), Sönke Lück (FH Bielefeld), Florian Kreker (ZIG-Projektmanager) und Volker Lohweg (Direktor des Instituts für industrielle Informationstechnik der Hochschule OWL). | Foto: Wolfgang Rudolf
Wollen die Gesundheitsregion OWL weiter entwickeln: Uwe Borchers (ZIG-Geschäftsführer, v. l.), Frauke Wiegräbe (FH Bielefeld), Sönke Lück (FH Bielefeld), Florian Kreker (ZIG-Projektmanager) und Volker Lohweg (Direktor des Instituts für industrielle Informationstechnik der Hochschule OWL). | Foto: Wolfgang Rudolf

Das Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft OWL (ZIG) setzt dafür mit der Projektwerkstatt „Gesundheit 4.0″ Impulse. Das Projektteam entwickelt digitale Lösungen für die Gesundheitswirtschaft, die neue Horizonte in der Versorgung und Pflege von Patienten, im Arbeitsalltag der Fachkräfte und in der Entwicklung und Organisation der Einrichtungen eröffnen. „Das ZIG arbeitet als Entwicklungsagentur für die Gesundheitsregion OWL. Wir wollen die Chancen der Digitalisierung nutzen, um Wachstum und Beschäftigung zu sichern und Innovationen und Projekte zu fördern“, sagt Borchers.

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Elektronische Visite: elVi® aus Bünde ist TÜV zertifiziert.

„Zertifiziert durch die TÜVit GmbH!“
Das gilt seit heute (18. Juli 2017) für die elektronische Visite, kurz elVi®. Die elVi® ist damit bundesweit die erste Software für eine sichere Videosprechstunde, die die hohen Hürden der Zertifizierung genommen hat. Damit ermöglicht sie Ärzten erstmalig die Abrechnung der Videosprechstunde nach dem EBM, da die Voraussetzung hierfür die Nutzung einer zertifizierten Software ist.

Doch die elVi® kann noch mehr: Mit der Übertragung wichtiger Vitalparameter und der datenschutzrechtlich sicheren Übermittlung von Bildern und Befunden leistet die elVi® einen echten Beitrag dazu, unsere Gesundheitsversorgung fit für die Zukunft zu machen.

Ausführliche Informationen zur elVi: www.elVi.de
Quelle: La-Well Systems GmbH, Bünde, www.la-well.de

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