Regionales Innovationsnetzwerk OWL: Menschenzentrierte Umgebung

Regionale Innovationsnetzwerke

„Regionale Innovationsnetzwerke“ sind Instrumente der Forschungsstrategie „Fortschritt NRW“, Ministerium für Innovationen, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen: Sie sollen globalen Herausforderungen (Klimawandel, demografische Entwicklung, Gesundheit und Ernährungssicherheit, Ressourcenverknappung und Energieversorgung, Zugang zu Informationen und Mobilität) auf lokaler Ebene begegnen. Ihre Arbeitsweise ist transdisziplinär, beruht also auf der nachhaltigen Zusammenarbeit von unterschiedlichen Fach- und Wissenswelten zur Bewältigung übergreifender Fragestellungen.

„Regionale Innovationsnetzwerke“ sollen Unternehmen, Wissenschaft und Verbraucher zusammenbringen, um gemeinsam geeignete Umsetzungsmöglichkeiten für den Markt vor Ort zu entwickeln. Die Wissenschaft soll an konkreten Anwendungsbeispielen forschen und die Ergebnisse direkt anwenden. Die Wirtschaft soll durch stärkere Einbeziehung der Verbraucher ihre Produkte passgenauer gestalten. Die Verbraucher sollen sich bei der Entwicklung aktiv einbringen. Das Land unterstützt im Rahmen der Forschungsstrategie “Fortschritt NRW” sieben „Regionale Innovationsnetzwerke“ mit einem Gesamtfördervolumen von insgesamt knapp zwei Millionen Euro.

RIN OWL: Menschenzentrierte Umgebung für Leben, Wohnen, Arbeit

Das Ziel des „Regionalen Innovationsnetzwerks Menschenzentrierte Umgebung für Leben, Wohnen, Arbeit“ ist es, wesentliche Bausteine für eine intelligente Umgebung des Menschen in den Bereichen Leben, Wohnen und Arbeit heraus zu arbeiten und inhaltliche wie strukturelle Vorstellungen für eine aktive Entwicklung solcher Komponenten hinsichtlich Wissenschaft und Forschung zu beschreiben.

Die Zivilgesellschaft als Entwickler steht im Mittelpunkt. Sie wird vom Bedürfnisinformanten zum aktiven Gestalter seiner Umgebung. Die Integration der Kompetenzen bzgl. Leben, Wohnen und Arbeit für eine menschenzentrierte Umgebung ist das Ziel. Mit dem RIN sollen Strukturen schaffen, die es für wissenschaftliche Akteure attraktiv machen, inter- und transdisziplinär zusammen zu arbeiten. Angestrebt wird eine nachhaltige, selbsttragende Arbeitsstruktur.

Das ZIG OWL übernimmt im Rahmen des Projektes die Identifizierung und die Weiterentwicklung von transdisziplinärer Strukturen und Themen im Bereich der Gesundheitsversorgung.

Projektpartner:

Energie Impuls OWL (Projektleitung)
OWL Maschinenbau e.V.
InnoZent e.V.
Food-Processing  Initiative e.V.

Projektlaufzeit:

01.04.2015-31.12.2017

gefördert vom:

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