InGeTec optimiert Hilfsmittel für Ältere und Pflegebedürftige

InGeTec – Individualisierung in Gesundheit und Technik: Gemeinsames Projekt der Ingenieure und Gesundheitswissenschaftlerinnen der Fachhochschule Bielefeld

Im Förderwettbewerb „FH Struktur“ des Landes für die NRW-Fachhochschulen war die FH Bielefeld erfolgreich mit der Projektidee „Individualisierung in Gesundheit und Technik“ (InGeTec). Professoren der FH Bielefeld aus dem Fachbereich ‚Ingenieurwissenschaften und Mathematik‘ (Prof. Dr. Magnus Horstmann, Prof. Dr.-Ing. Christoph Jaroschek (Sprecher), Prof. Dr. Rolf Naumann) und Professorinnen aus dem ‚Bereich Pflege und Gesundheit‘ (Prof. i. V. Dr. Renate von der Heyden, Prof. Dr. Annette Nauerth und Prof. Dr. Patrizia Raschper) wollen mit InGeTec dazu beitragen, dass ältere und pflegebedürftige Menschen länger selbstbestimmt in ihrer gewohnten häuslichen Umgebung leben können. Es soll ganz speziell um die im Prinzip einfachen Dinge des Alltags gehen, beispielsweise um einen Rollator mit Griffen, der auf die individuellen Besonderheiten einer Hand und der Handkräfte gestaltet wird. Professor Jaroschek: „Es gibt sehr viele ähnlich gelagerte Problemfälle, die erst mit einer fachübergreifenden Arbeitsweise gut gelöst werden können.“

Professor Jaroschek von der FH Bielefeld erfolgreich im Forschungs-Wettbewerb

Professor Dr. Dr.-Ing. Christoph Jaroschek

An der FH Bielefeld arbeiten in diesem Projekt Forscherinnen aus dem Bereich ‚Bereich Pflege und Gesundheit‘ und Maschinenbau-Ingenieure zusammen: die einen kennen die Sorgen und Bedürfnisse der Älteren und Pflegebedürftigen, haben aber keine Möglichkeit zur Lösung technischer Probleme, die anderen „sind dankbar für die sehr interessanten Fragestellungen, denn hier geht es nicht nur um die Entwicklung besserer Produkte, sondern auch um die Möglichkeit, diese in kleinsten Stückzahlen mit sehr geringen Kosten herzustellen“, so Jaroschek.

Die Anträge wurden, heißt es aus dem Ministerium, von einem externen Gutachtergremium auf der Grundlage der Ausschreibungskriterien bewertet. Die Gesamtlaufzeit der Projekte beträgt vier Jahre. Die neun erfolgreichen Fachhochschulen erhalten zunächst eine Anschubfinanzierung von 240.000 Euro über zwei Jahre. Durch einen Eigenanteil der Hochschule von mindestens 30.000 Euro pro Jahr wird die Förderung für zwei weitere Jahre sichergestellt.

Das Förderprogramm FH Struktur ist darauf ausgerichtet, der Forschung an Fachhochschulen Impulse für neue Forschungsansätze zu geben und deren Forschungsprofile zu stärken. Diese und die aktuellen Projekte seien Ausgangspunkt langfristiger Forschungsstrukturen, so das Ministerium.

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