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  Partnerschaften für die Gesundheitswirtschaft
 
Verdienstkreuz am Bande für Paul Wolters
Dr. Dr. hc Paul Wolters, Mitbegründer und langjähriger Mitarbeiter des ZIG sowie Initiator von EZUS, der „Senioren-Uni", ist für sein Engagement vom Bundespräsidenten mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Die Verleihung fand am 3. Februar 2012 durch den Oberbürgermeister der Stadt Bielefeld statt. Paul Wolters, geboren 1929, war als Soziologe zunächst an der Bielefelder Fakultät für Soziologie tätig und hat den Aufbau der Fakultät für Gesundheitswissenschaften initiiert und über lange Jahre betreut. Er war wissenschaftlicher Geschäftsführer des Zentrums für Gesundheitswissenschaften und später Geschäftsführer der neuen Fakultät für Gesundheitswissenschaften. 1998 wurde er mit der Ehrendoktorwürde von der Fakultät ausgezeichnet. Bereits zu dieser Zeit wirkte er an der Gründung des ZIG - Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft mit und ist hier bis heute ehrenamtlich und in Projekten engagiert. Im Rahmen seiner Initiativen für das EZUS - Europäische Universität der Senioren in OWL wurde sein Engagement inzwischen mehrfach ausgezeichnet, unter anderem im Rahmen der Bundesinitiative Land der Ideen.
MEDIAN Kliniken bieten Karriere-App

Als erste deutsche Klinik-Kette bieten die MEDIAN Kliniken zusätzlich zu ihrem Karriere-Portal auf der Unternehmenswebsite eine Jobs-App an. Damit geht das Unternehmen einen auf dem Krankenhausmarkt völlig neuen innovativen Weg. "Die MEDIAN Jobs-App, eine iPhone-App, wird das bestehende Angebot der Website und des enthaltenen Karriereportals erweitern. Damit sprechen wir insbesondere junge und junggebliebene mobile Menschen an, die mit diesem Medium vertraut sind und denen das neue Angebot einen schnelleren Zugang zu den MEDIAN Kliniken ermöglicht", erklärt Dr. Dr. Martin Siebert, Geschäftsführer der MEDIAN Kliniken. Oft ist es gerade dieser Personenkreis, der nach erfolgreichem Medizin-Studium, einer Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger, zum Ergo- oder Physiotherapeuten auf der Suche ist nach einem ansprechenden und interessanten Job.

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EvKB sichert Ärztenachwuchs - Neues Kombinationsstudium in Ungarn und Bielefeld ab 2012

Angehende Ärzte der Universität Pécs in Ungarn können künftig den letzten Teil ihres Studiums der Humanmedizin am Evangelischen Krankenhaus Bielefeld (EvKB) absolvieren. Diese Kooperation besiegelten gerade EvKB-Geschäftsführer Dr. Heiner Meyer zu Lösebeck und Dekan Prof. Dr. Attila Miseta von der Universität Pécs in einem Vertrag. Die neue Zusammenarbeit kombiniert Praxis und Theorie in einem Kombinationsstudium, das in Pécs und in Bielefeld stattfinden wird. Im September 2012 werden voraussichtlich die ersten zehn bis 15 deutschen Medizinstudenten aus Pécs nach Bielefeld kommen. Sie absolvieren dann die klinischen Praxissemester, in der Regel das fünfte und sechste Studienjahr, im EvKB. Während dieser beiden Jahre sind sie zwar weiterhin an der Medizinischen Fakultät in Pécs eingeschrieben, werden jedoch in dieser Zeit im EvKB durch die Chefärzte und Oberärzte in der Praxis ausgebildet. Nach ihrem Aufenthalt in Bielefeld schließen die Studenten ihr Medizinstudium nach erfolgreichem ungarischem Staatsexamen mit dem Grad „dr. med.“ ab. Der Studienabschluss ist in Deutschland selbstverständlich anerkannt.

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Klinikum Lippe: Prof. Tebbe zählt zu den besten Kardiologen Deutschlands

Prof. Dr. med. Ulrich Tebbe, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin, zählt für die Redaktion des Nachrichtenmagazins FOCUS auf Basis einer unabhängigen Datenerhebung zu Deutschlands Top-Medizinern. Die Ergebnisse wurden in dem FOCUS-SPEZIAL "Ärzteliste" im November 2011 veröffentlicht.
In die Bewertung gingen unter anderem ein: große Umfragen in Zusammenarbeit mit medizinischen Fachgesellschaften, wissenschaftliche Publikationen sowie Empfehlungen von Patientenverbänden, Selbsthilfegruppen, Klinikchefs, Oberärzten und niedergelassenen Medizinern.

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Projektaufruf Altersgerechte Versorgungsmodelle, Produkte und Dienstleistungen

Auf der MEDICA hat das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen den Projektaufruf "Altersgerechte Versorgungsmodelle, Produkte und Dienstleistungen" bekannt gegeben. Mit 13 Millionen Euro wollen Landesregierung und Europäische Union (EU) in den kommenden drei Jahren innovative altersgerechte Versorgungsmodelle, Produkte und Dienstleistungen fördern. Die Laufzeit der Projekte beträgt maximal drei Jahre.

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Gesundheitsregionen NRW auf der MEDICA

Modellprojekte und Prototypen für Medizintechnik und Gesundheitswirtschaft standen im Mittelpunkt des diesjährigen Gemeinschaftsstandes der Landesregierung Nordrhein-Westfalen auf der MEDICA. Patientenorientierte Lösungen fanden besonderes Interesse bei den Fachbesuchern, darunter auch zwei Initiativen aus der Gesundheitsregion Ostwestfalen-Lippe: Das Klinikum Lippe präsentierte das Regionale Versorgungsmanagement Geriatrie, und die Firma cargo support zeigte mit "PIA" (Persönlicher InformationsAssistent) den Prototypen für ein zukunftsweisendes Unterstützungssystem für pflegende Angehörige. Auch Ministerin Steffens und Staatssekretärin Bredehorst informierten sich und testeten PIAs Funktionalitäten.

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Hospital Regional? 12. OWL Forum Gesundheitswirtschaft
Die NRW-Landesregierung will die Gesundheitsregionen dabei unterstützen, eine leistungsfähige, wohnortnahe und bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung zu erhalten und weiterzuentwickeln. Das war die Kernbotschaft, die Staatssekretärin Marlis Bredehorst aus dem Gesundheitsministerium NRW den Teilnehmern des 12. OWL Forums Gesundheitswirtschaft überbrachte. Und die Gesundheitsregion OWL sei hier schon gut aufgestellt, zum Beispiel mit den Modellprojekten für mehr Patientenorientierung, für integrierte medizinische Versorgung älterer Menschen und für die Unterstützung von Angehörigen in der Pflege. Über 200 Fachleute und Entscheider aus Gesundheitswesen und Gesundheitswirtschaft, informierten sich in diesem Jahr nicht nur über aktuelle Fragen des Versorgungsstrukturgesetzes sondern nutzten das Forum auch zum informellen Austausch. Als Ergebnis der Fachdiskussionen liegen Impulse für eine „kooperative Gesundheitsversorgung" vor, etwa zur Zusammenarbeit von niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern, zum integrierten Entlassmanagement oder zur ganzheitlichen Betreuung von Diabetes- und Schlaganfallpatienten in der Region.
Neue Familienklinik des Klinikums Lippe ist offiziell eingeweiht

Mit einer Schlüsselübergabe und einem Tag der Offenen Tür ist die neue Familienklinik des Klinikums Lippe in Detmold offiziell eingeweiht worden. Am 5. Dezember nimmt die Klinik offiziell ihren Betrieb auf. In dem 24 Millionen Euro teuren Neubau sind die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin vereint. Über sechs Etagen und auf rund 10.500 Quadratmetern erstreckt sich die Familienklinik. In der Geburtshilfe werden Eltern in der Zeit der Schwangerschaft, der Geburt und im Wochenbett individuell betreut.  Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin ist auf die Behandlung von kleinsten Frühgeborenen bis hin zu Teenagern ausgerichtet. Ein Krankenhausaufenthalt ist für ein Kind oft mit Heimweh und Tränen verbunden. Umso wichtiger ist es daher, dass Mutter oder Vater bei ihnen bleiben können. Examinierte Kindergärtnerinnen entlasten tagsüber die Eltern auf der Eltern-Kind-Station. Und das Lachen die beste Medizin ist, weiß das Team der Kinderklinik ganz genau: Einmal pro Woche zaubern Doktorclowns ein Strahlen auf die Gesichter der Kinder.

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Hellweg-Klinik Bielefeld arbeitet mit speziellem Ansatz

Chinesen kennen 500 Ausdrücke für Kopfschmerzen. Deutschen wird das Herz schwer, wenn sie traurig sind. Klagt ein Iraner über eine zerstückelte Leber, fühlt er sich innerlich zerrissen. Nicht nur Männer und Frauen leiden bei gleicher Krankheit unterschiedlich, auch die Herkunft eines Menschen spielt eine große Rolle. Dr. Solmaz Golsabahi-Broclawski, Leiterin der Hellweg-Klinik Bielefeld im Ev. Johanneswerk, folgt bei ihrer Arbeit und in Fachkreisen einem sogenannten transkulturellen Ansatz. Kulturelle Prägungen wirken sich auch bei psychischen Erkrankungen aus. In Zuwanderungsgesellschaften gilt es deshalb, Unterschiede im Leidensbild zu erkennen und so Diagnose und Therapie zu verbessern. „Die transkulturelle Psychotherapie über Kulturgrenzen hinweg wurde vor über 20 Jahren von Medizinern und Psychotherapeuten gegründet, die bei Menschen aus der Türkei an ihre Grenzen stießen“, erklärt Dr. Golsabahi-Broclawski, selbst Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie.

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Prof. Dr. Nikolaus Risch für den Preis: Hochschulmanager des Jahres 2011 nominiert

Die Financial Times Deutschland (FTD) portraitiert in ihrer Freitagsausgabe vom 21. Oktober 2011 die sechs Finalisten aus über 300 Hochschulen für die Auszeichnung "Hochschulmanager des Jahres 2011". In Zusammenarbeit mit dem Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) der Bertelsmann Stiftung hat die FTD zum vierten Mal Leiter deutscher Hochschulen nominiert, die intern weitreichende Reformen vorangetrieben und sich extern durch eine professionelle Positionierung im Wettbewerb um herausragende Studenten und Professoren, Drittmittel und Kooperationen verdient gemacht haben. Unter den Nominierten ist auch der Präsident der Universität Paderborn, Prof. Dr. Nikolaus Risch. "Ich freue mich sehr über diese Nominierung. Ich sehe diese Nominierung als einen Verdienst und als eine Gemeinschaftsleistung der gesamten Universität Paderborn", sagt Prof. Dr. Nikolaus Risch.

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125 Jahre Psychiatrie in Bethel

Mit einer Jubiläumsveranstaltung, einer Ausstellung zur Geschichte und einer abendlichen Veranstaltungsreihe in der Historischen Sammlung Bethel wird der 125. Geburtstag der Psychiatrie in Bethel begangen. Das breit gefächerte Angebot der heutigen Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Evangelischen Krankenhaus Bielefeld (EvKB) nahm 1886 mit dem Haus Bethesda, einem Nervensanatorium für Privatpatientinnen – „Damen der gebildeten Stände“ – seinen Anfang. In dem von der Diakonissenanstalt Sarepta betriebenen Haus durften sich „erholungsbedürftige und nervöse Damen“ auf reine, stärkende Luft, Bäder im Hause und den täglichen Arztbesuch freuen – der Beginn des Engagements Bethels für psychisch kranke Menschen. Für „gemütskranke Männer“ eröffnete die Diakonenanstalt Nazareth noch im selben Jahr das Haus Pella. In der Senne kam der Eichhof hinzu, laut Friedrich von Bodelschwingh ein Pensionat für „vornehme Schlingel“.

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Uni Bielefeld: Gender-Gastprofessur für Dr. Claudia Terschüren

Im Wintersemester 2011/12 lehrt Dr. Claudia Terschüren vom Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen (LIGA.NRW) an der Fakultät Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld. Sie übernimmt mit diesem Lehrauftrag den Staffelstab für die Gender-Gastprofessur, welche die Universität Bielefeld im letzten Jahr eingerichtet hatte. Die Fakultät für Gesundheitswissenschaften setzt damit nach innen wie nach außen ein deutliches Zeichen für die Stärkung von genderspezifischen Inhalten in Forschung und Lehre. Die Professur soll den Studierenden die Bedeutung des Themenfeldes „Gender und Public Health“ verdeutlichen, die Präsenz von Genderfragen in der gesundheitswissenschaftlichen Forschung erhöhen sowie Frauen in Forschung und Lehre sichtbarer machen.

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2. Rehaforum Schlaganfall am 8. November in Essen

Nach dem erfolgreichen Auftakt in Ostwestfalen-Lippe ist die Region Rhein-Ruhr der Ort für das zweite Rehaforum Schlaganfall am 8. November auf dem Gelände der Zeche Zollverein. Im Experten-Forum werden Ärzte, Therapeuten und Krankenkassen vernetzt, um ein gemeinsames Versorgungsmodell mit hohen Qualitätsstandards für die regionale Rehabilitation und Nachsorge von Schlaganfall-Patienten zu sichern. In dem parallel stattfindenden Ratgeber-Forum erhalten Patienten und Angehörige bei den Ausstellern und Referenten Antworten auf viele Fragen und Informationen zu Einrichtungen, Therapien, Hilfsmitteln und vielem mehr. Die Rehaforen finden im Rahmen der Initiative „Mobil nach Schlaganfall“ statt, die gemeinsam durch die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe und das Unternehmen Otto Bock HealthCare zur Stärkung der Reha nach Schlaganfall ins Leben gerufen wurde.

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Brüderkrankenhaus Paderborn: Ambulanter Hospizdienst geht an den Start

Der Ambulante Hospizdienst Tobit hat die ersten ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Dienst aufgenommen. 15 Frauen und Männer erhielten nach einer mehrmonatigen theoretischen und praktischen Qualifizierung das Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme. Überreicht wurden die Urkunden von Bruder Rainer Hellinger, Hausoberer im Brüderkrankenhaus St. Josef, und Patrick Wilk, Geschäftsführer des Caritas-Verbandes Paderborn. Das Paderborner Krankenhaus und die Caritas sind gemeinsam Träger des im Frühjahr gegründeten ambulanten Hospizdienstes. Die enge Zusammenarbeit erleichtert es, frühzeitig angemessene Hilfen zur Verfügung stellen. Der Caritas-Verband betreibt bereits einen Palliativ­pflegedienst. Der ambulante Hospizdienst verfolgt das Ziel, den Alltag der Betroffenen und ihrer Zugehörigen zu erleichtern sowie Lebensqualität und Würde sicher zu stellen.

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PD Dr. Josef Hilbert leitet ab sofort das Institut Arbeit und Technik

Prof. Dr. Franz Lehner, seit 1990 Präsident des Instituts Arbeit und Technik im Wissenschaftszentrum NRW, nach der Neustrukturierung und Verlagerung des IAT an die Fachhochschule Gelsenkirchen Geschäftsführender Direktor des Instituts zusammen mit PD Dr. Josef Hilbert (seit 2009), ist mit Erreichen der Altersgrenze ausgeschieden. Auch im Ruhestand bleibt Lehner dem IAT als Research Fellow für die von ihm in die Wege geleiteten Projekte als Freund und Berater erhalten. Chef des Instituts Arbeit und Technik und Geschäftsführender Direktor ist jetzt PD Dr. Josef Hilbert, der den Forschungsschwerpunkt Gesundheitswirtschaft und Lebensqualität am IAT leitet.

Erstes Pankreaskarzinom-Zentrum in OWL am Klinikum Lippe zertifiziert

Seit dem 1. September hält das Klinikum Lippe ein Pankreaskarzinomzentrum vor. Es ist das einzige in OWL sowie eines von 23 in Deutschland und als solches zertifiziert. Leiter des Fachzentrums am Klinikum in Detmold ist Professor Dr. Wolfgang Hiller. Die Einrichtung gehört dem Darmzentrum des Klinikums an, das bereits seit 2007 zertifiziert ist. Das Darm- und Pankreaszentrum bietet einen interdisziplinärenZusammenschluss von Experten, die eine optimale Therapie für jeden Patienten planen. Es führt Gastroenterologen,Chirurgen, Pathologen,Röntgenärzte und Onkologen zusammen. Am seltenen Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) erkranken jährlich fast 13 000 Menschen in Deutschland.

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Klinikum Herford eröffnet Chest Pain Unit

Schmerzen im Brustkorb, eine starkes Engegefühl oder Luftnot – verschiedene Symptome können auf einen Herzinfarkt oder eine andere ernsthafte Erkrankung des Herzens hinweisen. Bei Patienten mit Verdacht auf Infarkt ist schnelles Handeln gefragt, denn die ersten Stunden nach dem Auftreten sind entscheidend für die weitere Prognose und die Heilungschancen. „Genau an diesem Punkt setzt unser neues Behandlungskonzept der Chest Pain Unit (CPU) an, das speziell auf kardiologische Notfälle mit Verdacht auf Herzinfarkt oder andere Erkrankungen wie Herzrhythmusstörungen ausgerichtet ist“, erklärt Martin Eversmeyer, Vorstand des Klinikums Herford. In einer Chest Pain Unit, die sich aus dem Englischen als Brustschmerzzentrum übersetzen lässt, geht es im ersten Schritt darum, die Ursache der Beschwerden zu klären – möglichst schnell und gezielt. Dafür stehen im Klinikum Herford nun vier extra Räume mit einer speziellen technischen Ausstattung zur Verfügung, dazu gehören beispielsweise Ultraschall- und EKG-Geräte.

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Klinikum Bielefeld: Selbsthilfefreundliches Krankenhaus

Als erstem Krankenhaus in Deutschland wurde dem Klinikum Bielefeld die Auszeichnung „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ durch das bundesweit tätige Netzwerk „Selbsthilfefreundlichkeit im Gesundheitswesen“ verliehen. Der Nutzen für Patientinnen und Patienten in Bielefeld: Über eine enge Zusammenarbeit mit den Selbsthilfegruppen will das Klinikum seine Orientierung an den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten stärken. Mit der Auszeichnung „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“ weist ein Krankenhaus nach, dass es sein ärztliches und pflegerisches Handeln durch das Erfahrungswissen der Selbsthilfe erweitert, den Kontakt zwischen Patienten/Patientinnen und Selbsthilfegruppen befördert und kooperationsbereite Selbsthilfegruppe aktiv unterstützt.

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10. Bielefelder Mittelstandsforum
Unter dem Titel "Intelligent wirtschaften: Anforderungen und Zukunftsperpektiven für den Wirtschaftsstandort Bielefeld" veranstaltet die WEGE mbH am 18.10.2011 das 10. Bielefelder Mittelstandsforum. In seinem Einführungsvortrag greift Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertalinstituts für Klima, Umwelt und Energie, die aktuelle Ökonomie- und Nachhaltigkeitsdebatte auf und formuliert Ideen und Denkanstöße für ein neues Verhältnis von Wachstum, Wohlstand und Lebensqualität. In den sich vier anschließenden Workshops werden die Themen Standortfaktoren im Wandel, Fachkräftesicherung, Unternehmensnetzwerke als Wettbewerbsvorteile und intelligente Produktinnovationen diskutiert.
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Ev. Johanneswerk klagt gegen Pflegekassen

Eine 2,0 vom sogenannten Pflege-TÜV ist ein gutes Ergebnis für ein Altenheim – besonders dann, wenn die Heime im Landesdurchschnitt die Note 2,4 erhalten haben. Doch was passiert, wenn sich der Landesdurchschnitt auf 1,6 verbessert? Wie viel ist die 2,0 dann noch wert? Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) berechnet ebendiesen Landesvergleichswert und stellt ihn den einzelnen Prüfergebnissen gegenüber. Das Ev. Johanneswerk, einer der großen diakonischen Träger Europas, hat nun gegen das Verfahren rechtliche Schritte eingeleitet. „Der MDK vergleicht hier Äpfel mit Birnen“, erklärt Dr. Bodo de Vries, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Ev. Johanneswerks. „Die Note des Heims hat unter Umständen eine ganz andere Grundlage als die Vergleichsnote.“

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Früherkennungs- und Behandlungszentrum (FEZ) im Johannes Wesling Klinikum Minden feiert 30jähriges Jubiläum

Im Früherkennungs- und Behandlungszentrum (FEZ) im Johannes Wesling Klinikum Minden (JWK) gibt es dieses Jahr einen guten Grund zum Feiern – das FEZ wird 30 Jahre alt. Mit der Interdisziplinären Frühförderstelle (IFF), die seit 2010 am FEZ etabliert ist, widmet sich das FEZ unter der Leitung von Dr. Helmut Kuke der Diagnostik von Entwicklungsstörungen und der Frühförderung von Kindern. Anlässlich des Jubiläums veranstaltet die IFF am 21. September von 14 bis 18 Uhr einen Tag der offenen Tür im FEZ. Die IFF lädt alle interessierten Eltern ein, sich über die unterschiedlichen Angebote im FEZ zu informieren. Dazu gibt es Kaffee und Kuchen sowie Spiel und Spaß für die Kinder. Um 19 Uhr hält Katharina Behrend im Hörsaal des JWK einen Vortrag zu psychologischen Aspekten von Bindung und Trennung im Kindesalter.

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Erweiterungsbauten am Brüderkrankenhaus: Drei neue OP-Säle verkürzen die Wartezeit

Nachdem das neue Parkhaus seit einigen Monaten seinen Betrieb aufgenommen hat, arbeiten am Brüderkrankenhaus schon wieder die Bagger. Ein weiteres Bauprojekt der Klinik ist der Umbau des OP-Bereiches und der Anbau von drei weiteren Operationssälen mit entsprechender Infrastruktur. „Für die Patienten bedeutet das wegen der steigenden Kapazität kürzere Wartezeiten auf einen Operationstermin als auch einen stringenteren Workflow rund um die Operation selbst, weil nicht nur baulich umstrukturiert, sondern gleichzeitig mit den neuen Räumlichkeiten auch der OP-Ablauf modernisiert wird“, begründet der Kaufmännische Direktor des Hauses, Siegfried Rörig, die rund fünf Millionen Euro umfassende Investition. Zudem stünden dann auch für Notfälle mehr Kapazitäten zur Verfügung.

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Einwöchiger Hospitationskurs für Medizinstudenten am Klinikum Bielefeld

Um dem abzusehenden Mangel an Ärzten vorzubeugen, hat das Klinikum Bielefeld eine besondere Form zukunftsweisender Personalsuche in Angriff genommen: Die klinische Woche für Medizinstudentinnen und Medizinstudenten, die in dieser Form nur am Klinikum Bielefeld in Nordrhein-Westfalen angeboten. In diesem Herbst findet sie vom 19. September 2011 bis zum 23. September 2011 statt. Drei Plätze sind derzeit noch frei. Das Projekt findet auf Initiative von Prof. Dr. med. Guido Schürmann, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Klinikum Bielefeld statt.

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Beim Pflegen gesund bleiben: gesund-pflegen-online.de

Die Anforderungen im Arbeits- und Gesundheitsschutz sind nicht immer einfach zu überblicken. Um es den Betrieben einfacher zu machen, bietet die GDA mit gesund-pflegen-online.de ein Selbstbewertungsinstrument an, mit dem Pflege-Einrichtungen Stand und Risiken in Sachen Arbeitsschutz für Ihren Betrieb erheben können. In der GDA - der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie - engagieren sich die Arbeitsschutzbehörden der Länder, Unfallversicherungsträger und der Bund gemeinsam für die Gesundheit der Beschäftigten in Pflegeberufen.

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Klinikum Bielefeld und Initiative Bielefelder Hausärzte schmieden Weiterbildungsverbund für Allgemeinmediziner

In vielen Gemeinden und Städten in Ostwestfalen Lippe droht in den kommenden Jahren ein Ärztemangel. In Bielefeld steuern nun die Initiative Bielefelder Hausärzte und das Klinikum Bielefeld in Kooperation mit der Ärztekammer Westfalen-Lippe in einem gemeinsamen Weiterbildungsverbund gegen. Die Ärztekammer unterstützt diese neue Form der Weiterbildung ausdrücklich. Bielefeld ist in der Region Vorreiter. Mit dem Weiterbildungsverbund zum Facharzt/Fachärztin soll die Zahl der Allgemeinmediziner über eine strukturierte und für angehende Allgemeinmediziner interessante Weiterbildung nachhaltig gesteigert werden. Zielsetzung des Weiterbildungsverbundes ist es, die Attraktivität der Region OWL für angehende Hausärzte zu verbessern und dazu beitragen, die medizinische Versorgung der Bevölkerung auf lange Sicht zu sichern.

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Neue Neurochirurgie-Technologie im EvKB

Das EvKB verfügt seit kurzem über ein Navigationssystem für Hirnoperationen. Das System erzeugt ein dreidimensionales Bild des Gehirns. Damit können vor operativen Eingriffen die Hirnfunktionen genau lokalisiert werden, um Hirntumoren exakt und radikal zu entfernen.

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ReGe - Rehabilitation Geschlechtergerecht gewinnt im Iuk & Gender Med.NRW Wettbewerb

Herz-Kreislaufkrankheiten zählen bei Frauen und Männern zu den häufigsten Indikationen für Frühberentung und Teilnahme an Rehabilitationsmaßnahmen. Obwohl im vergangenen Jahrzehnt das Wissen über geschlechtsspezifische Unterschiede im Verlauf von Herzkrankheiten stark angewachsen ist, sind die Erkenntnisse - mit wenigen Ausnahmen - bisher kaum in die Praxis umgesetzt worden. Noch immer sind die existierenden Rehaprogramme weitgehend auf Männer in mittleren Jahren abgestimmt. Basierend auf der vorliegenden wissenschaftlichen Evidenz soll im Rahmen dieses Vorhabens im Medizinischen Zentrum Bad Lippspringe zunächst ein kardiologisches Frauentherapieprogramm etabliert und evaluiert werden. Zusätzlich ist geplant, auch das Programm für Männer zu optimieren.

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Siegerprojekt im IuK & Gender Med.NRW Wettbewerb: Telemedizinverbund des HDZ

Die Zielsetzung des Projektes besteht darin, eine kostengünstige, hoch verfügbare, standardisierte und gut übertragbare Lösung für die einrichtungsübergreifende elektronische Kommunikation in der Telemedizin zu entwickeln. Diese Lösung muss in verschiedenen medizinischen Anwendungsbereichen nutzbar sein. Unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Landesinitiative eGesundheit.NRW besteht das grundlegende technologische Konzept der Verbundpartnerinnen und -partner darin, die Basisinfrastruktur für den intersektoralen Austausch von Patientendaten in der Modellregion Telemedizin OWL durch eine besonders geeignete Variante der elektronischen Patientenakte, der elektronischen Fallakte (eFA) umzusetzen. Eine notwendige Weiterentwicklung, die in diesem Kontext ebenfalls vorgesehen ist, ist die Erarbeitung einer Lösung für die systematische Unterstützung von Versorgungspfaden.

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IAT-Projekt „klinikPROgender“ im Wettbewerb IuK & Gender Med.NRW ausgezeichnet

Im Wettbewerb „IuK & Gender Med.NRW“ ist  das Projekt „klinikPROgender“ des Instituts Arbeit und Technik (IAT/ Fachhochschule Gelsenkirchen) als eines der Siegerprojekte ausgezeichnet worden. Das IAT-Projekt zielt auf gendersensible Personalarbeit im Krankenhaus, um Fachkräfte zu gewinnen und zu sichern. Im Rahmen des Projektes soll in Zusammenarbeit mit mehreren Krankenhäusern ein Instrumentenkasten für gendersensible Personalarbeit entwickelt, erprobt und evaluiert werden. Zum einen arbeitet „klinikPROgender“ auf bessere Frauenförderung im Gesundheitswesen hin. „Darüber hinaus geht es aber auch um ein systematisches Personalmanagement, das sich mit Konzepten und Instrumenten an den spezifischen Lebens- und Berufsphasen sowie den genderspezifischen Bedürfnissen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, von Frauen und Männern gleichermaßen orientiert“, so PD Dr. Josef Hilbert, Geschäftsführender Direktor des IAT.

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22.11.2011
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