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  Partnerschaften für die Gesundheitswirtschaft
 
Dualer Bachelor-Studiengang Gesundheits- und Krankenpflege gestartet

30 Studierende haben am 01.09.2010 das duale Bachelorstudium "Gesundheits- und Krankenpflege" an der Zentralen Akademie für Berufe im Gesundheitswesen (ZAB) in Gütersloh aufgenommen. Dies sei ein Meilenstein für die Region und ein wichtiger Schritt, um Pflege- und Gesundheitsberufe über die Akademisierung attraktiver zu machen, so ZAB-Geschäftsführer Andreas Westerfellhaus und Prof. Jahncke-Latteck (FH Bielefeld).

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Zwei Gesundheitswissenschaftler der Universität Bielefeld in den neuen Sachverständigenrat berufen

Gleich zwei Professoren der Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld wurden als Mitglieder des neuen Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen berufen: Professorin Dr. Doris Schaeffer und Professor Dr. Wolfgang Greiner. Die Ernennung erfolgte am 13. Juli durch Gesundheitsminister Philipp Rösler. Dieses interdisziplinär besetzte wichtigste Expertengremium der deutschen Gesundheitspolitik umfasst insgesamt sieben Mitglieder.

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Strategische Zusammenarbeit zwischen Bethel und der Universität Bielefeld vereinbart

Schon seit langem arbeiten die v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel und die Universität Bielefeld auf den unterschiedlichsten Feldern von Forschung und Lehre und in der Infrastruktur eng zusammen. Diese Kooperation soll jetzt auf noch breitere Grundlagen gestellt werden. Dazu unterzeichneten heute der Vorstandsvorsitzende der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Pastor Ulrich Pohl und der Rektor der Universität Bielefeld Professor Dr.-Ing. Gerhard Sagerer eine „Vereinbarung über eine strategische Zusammenarbeit“ zwischen beiden Institutionen.

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Health Care Managerin 2010

Bereits zum dritten Mal wird die Auszeichnung der Healthcare-Managerin des Jahres (HCM) verliehen. Mit der Auszeichnung der HCM sollen Managerinnen im Gesundheitswesen geehrt werden, die mit ihren besonderen Führungsfähigkeiten wesentlich zum wirtschaftlichen Erfolg ihres Bereiches und/oder ihres Unternehmens  beigetragen haben. Ziel der Auszeichnung zur Healthcare-Managerin des Jahres 2010 ist es, die Leistungen der Managerinnen für fortschrittliches Handeln, innovative Ideen und integrierte Mitarbeiterorientierung sichtbar und bekannt zu machen. Die Kandidatin wird durch ihre Mentorin, ihren Mentor oder ihr Unternehmen vorgeschlagen. Die Titelträgerin hat die Möglichkeit, ihr Konzept und ihre Arbeit im Rahmen der Abendveranstaltung des 8. Rheinischen Kongresses für Gesundheitswirtschaft am 21. und 22. September 2010 vorzustellen.

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Klinikum und Ärztenetz in Lippe verbessern die Versorgung Älterer und chronisch Kranker

Das Klinikum Lippe und das Ärztenetz Lippe haben das gemeinsame Projekt „Versorgungsmanagement Geriatrie“ entwickelt und beim Land NRW zur Förderung eingereicht. Jetzt liegt der Förderbescheid des Strategiezentrums Gesundheit Nordrhein-Westfalen, Teil des neuen NRW.Gesundheitscampus, vor und das Projekt kann noch im Sommer 2010 starten.

Im Kern zielt das Projekt darauf ab, die oft vielschichtige und komplexe medizinische Versorgung von älteren und an unterschiedlichen Krankheiten leidenden Patienten optimal zu gestalten. So sollen besonders geschulte „Gesundheitshelfer“ die Aufgabe übernehmen, Patienten und deren Angehörige über die Hilfs- und Behandlungsangebote in Lippe zu informieren. Ihre weitere Aufgabe besteht dann darin, einen Versorgungsplan zu entwickeln, der individuelle Ziele für die Behandlung des jeweiligen Patienten beinhaltet. Dies erfordert, dass die „Gesundheitshelfer“ in engem Kontakt zu den Hausärzten, Fachärzten, Krankenhaus, Krankenkassen, und ggf. Pflegediensten stehen und im Interesse der Patienten die notwendige Behandlung koordinieren. So soll eine möglichst reibungsarme und individuelle angepasste Versorgung von älteren Patienten erreicht werden, unabhängig ob sie im Krankenhaus oder bei ihrem Hausarzt bzw. Facharzt behandelt werden.

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OP Simulation der UNITY AG mit Constantinus Award ausgezeichnet

Der Motor einer Klinik ist der OP-Bereich. Hier wird maßgeblich über Behandlungsqualität und Wirtschaftlichkeit entschieden. Gerade deshalb muss im OP alles 100%ig organisiert sein und funktionieren. Dieses jedoch in der Praxis zu realisieren, stellt so manche Klinik vor große Schwierigkeiten: Abgesagte Operationen, Fachkräftemangel, nicht auf die unterschiedlichen Berufsgruppen harmonisierte Planungen, unzureichende Auslastungen von OP-Teams und -Sälen in Kombination mit Überstunden und schwindender Motivation sind nur einige Problemfelder der Kliniken.

Um diesen Herausforderungen effizient zu begegnen, entwickelte die UNITY AG aus Paderborn die OP-Simulation, welche komplexe Sachverhalte in nicht-homogenen Strukturen transparent digital darstellt. Nachdem die OP-Simulation der UNITY in Deutschland bereits mit dem Zukunftspreis der Gesundheitswirtschaft ausgezeichnet wurde, fand sie nun internationale Anerkennung und gewann am 10. Juni 2010 den Sonderpreis „Constantinus International“.

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Unternehmerreise nach Tunesien

Als Schwerpunkt-IHK für die Staaten Nordafrikas organisiert die IHK Bochum im Rahmen von NRW.International im Oktober 2010 eine Unternehmerreise nach Tunis. Angesprochen sind Unternehmen aus den Bereichen Gesundheitsdienstleistungen und Medizintechnik. Im Mittelpunkt der Reise stehen neben Gesprächen mit Vertreter/innen von Institutionen und Verbänden insbesondere individuelle Termine mit potentiellen Kooperationspartner/innen, die die Deutsch-Tunesische Industrie- und Handelskammer vor Ort nach den Wünschen der Teilnehmer/innen organisiert. Die Teilnehmer/innen erhalten durch die große Bandbreite der vorbereiteten Gespräche ein wesentlich klareres Bild von den Möglichkeiten des tunesischen Marktes sowie von potentiellen Geschäftspartner/innen.

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Veranstaltungsreihe: Gründungs- und Wachstumsförderung für Frauen im Bereich des Sozial- und Gesundheitssektors

Die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft (WEGE) Bielefeld und die Wirtschaftsinitiative Mikrounternehmen (WIM) bieten in Kooperation mit dem Projekt „Frauen. Unternehmen Soziale Arbeit“ der Hochschule Niederrhein Veranstaltungen zur Unterstützung von Frauen, die im Bereich der sozialen und gesundheitsbezogenen Dienstleistungen ein Unternehmen gründen wollen, oder die Unterstützung bei der Festigung ihres Unternehmens benötigen. Es werden Marktchancen und Zukunftsperspektiven für selbständige Frauen in der Sozialen Arbeit und im Gesundheitssektor beleuchtet, Workshops, Erfahrungsaustausch und Beratung angeboten sowie Vernetzungsmöglichkeiten vorgestellt.

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Schlaganfall - Herausforderungen in der Region OWL

Der Schlaganfall wird unter Experten als "zukünftige Epidemie des neuen Jahrtausends" bezeichnet. Untersuchungen zufolge ist in der Region OWL mit einem Anstieg der Neuerkrankungsrate zwischen 16 und 35% bis zum Jahr 2025 zu rechnen. Menschen, die einen Schlaganfall erleiden, haben mit gravierenden Folgen zu rechnen, z.B. der Verringerung der Lebensqualität, Behinderung, Pflegebedürftigkeit, Arbeitsunfähigkeit, Frühberentung und einem Verlust an Lebensjahren. Neben den individuellen Folgen entstehen mit jedem Schlaganfall erhebliche Kosten für das gesame Versorgungssystem.
Das ZIG lädt am 29. Juni zu einer Fachveranstaltung ein, um zukünftige Bedarfslagen und den Einsatz technischer Lösungen zur Verbesserung der Versorgungsqualität und -effizienz zu diskutieren.

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Dokumentation der Veranstaltungsreihe Universal Design

Vom 16. - 30. April 2010 fand in Bielefeld die Veranstaltungsreihe „Universal Design - unsere Zukunft gestalten“ statt. Mit insgesamt 6 Fachforen, darunter auch ein Forum des ZIG, spannte die Reihe einen breiten inhaltlichen Bogen und stellte einen Transfer der aktuellen Diskussionsansätze her: 45 Expertinnen und Experten aus den Bereichen Architektur, Stadtplanung und Design, Ingenieurswesen und Produktentwicklung, Wissenschaft, Forschung und Beratung, Handwerk und Handel, Medizin und Pflege, Politik und Verwaltung referierten und diskutierten das Konzept des „UniversalDesign“ aus unterschiedlichen Branchenperspektiven. Die Dokumentation der Veranstaltungsreihe ist nun auf den Seiten des Fördervereins Lebensgerechtes Wohnen OWL e.V. abrufbar.

Region Ostwestfalen-Lippe beim Hauptstadtkongress 2010 erfolgreich vertreten

Vom 5.-7. Mai präsentierte sich die Region OWL auf dem Gemeinschaftsstand des Landes NRW beim Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit. Neben dem ZIG waren die Ecclesia Versicherungsdienste, das Herz- und Diabeteszentrum NRW, die Joh. Stiegelmeyer GmbH & Co. KG, das Klinikum Bielefeld, T-Systems, die UNITY AG, die v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel und die Zentrale Akademie für Berufe im Gesundheitswesen (ZAB) vertreten. Zum ersten Mal präsentierte sich auch der Gesundheitscampus NRW, der mit seinem ganzheitlichen Ansatz mitten im Ruhrgebiet am Standort Bochum als das Zentrum eines Arbeits-, Lehr- und Forschungsnetzwerkes für das Gesundheitswesen in NRW aufgebaut wird.

Prof. Dr. Werner Abelshauser lehrt beim Studium Generale

Was treibt den wohl renommiertesten Wirtschaftshistoriker Deutschlands, neben seinen vielen wissenschaftlichen Verpflichtungen, auch noch an der Seniorenuniversität Ostwestfalen-Lippe (EZUS) zu lehren? Die Antwort von Prof. Werner Abelshauser lautet „Ich möchte Gehirne entstauben. Ich möchte festgefahrene Urteile in den Köpfen der Menschen in Frage stellen.“ Das also erwartet die Teilnehmer des „Studium Generale“, dessen Präsenzphasen im lippischen Bad Meinberg stattfinden: die Herausforderung – vielleicht für Manchen auch die Zumutung – sicher geglaubte Einsichten und Ansichten über Bord werfen zu müssen und stattdessen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse für sich zu entdecken.

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EZUS erneut als Botschafter für das Land der Ideen in Berlin

Das Europäische Zentrum für Universitäre Studien der Senioren (EZUS) präsentierte sich am 7. Mai als Botschafter für das Land der Ideen beim Netzwerktreffen der Preisträger im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ in der Deutschen Bank in Berlin. Dabei nutzte Dr. Dr. Paul Wolters die Gelegenheit, sich mit den wissenschaftlichen Weiterbildungsangeboten für die Zielgruppe 50+ zu präsentieren: „Wir sind sehr stolz, mit unserer ausgewählten Idee einen Beitrag für Deutschlands Zukunftsfähigkeit zu liefern. Das Netzwerktreffen gab uns die Gelegenheit, Erfahrungen mit anderen ‚Ausgewählten Orten‘ auszutauschen, uns gegenseitig zu inspirieren und frische Ideen für eine erfolgreiche Umsetzung unseres Projektes mit nach Bielefeld zu nehmen.“

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Ev. Johanneswerk qualifiziert leitende Mitarbeitende

Transparenzberichte, Pflege-TÜV oder Fachkräftemangel – der Bereich Altenpflege wird derzeit nicht nur diskutiert, sondern auch umstrukturiert. Das Ev. Johanneswerk stellt sich der Zukunft der Altenpflege. Während einer Veranstaltung zur Führungskräfte-Qualifizierung in der Johannesstifts-Kapelle referierten Mitglieder des Johanneswerk-Vorstands über die strukturelle und personelle Optimierung der Einrichtungsleitung. Gute Führungskräfte ermöglichen Erfolg“, sagte Thomas Sopp, Vorstandsmitglied im Johanneswerk. Daher werden die zukünftigen Führungspersönlichkeiten im Ev. Johanneswerk eine modularisierte Qualifizierung durchlaufen.

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Labcon OWL entwickelt das weltweit modernste Suchsystem für Erreger

Borreliose, Krankenhauskeime, Schweinegrippe, Masern und Co. haben einen neuen Gegner: „Plex Id“ heißt das derzeit modernste Gerät, mit dessen Hilfe die Medizin Krankheitserreger finden und genau identifizieren kann. Das weltweit erste Gerät dieser Art außerhalb der USA wird derzeit bei Labcon OWL in Bad Salzuflen in Betrieb genommen.

Ein Beispiel für den Einsatz: Ein Geschäftsmann wird nach seiner Rückreise aus Asien mit schweren Krankheitsanzeichen in die Klinik eingeliefert. „Kein ungewöhnliches Szenario“, sagt Carsten Tiemann, geschäftsführender Labcon-Gesellschafter. Der Arzt in der Klinik muss blitzschnell wissen: „Was habe ich hier?“, wenn er seinem womöglich sterbenskranken Patienten gezielt helfen will. Natürlich gebe es klassische diagnostische Verfahren, die aber erst einmal nur belegen: Der Patient hat eine Infektion. Um herauszufinden, welcher Erreger sich im Körper breitmacht, braucht es bei Bakterien zwei bis drei Tage. Viren zu identifizieren ist noch schwieriger. Bisher gibt es kein Verfahren, das ohne gezielte Suche aus einer Probe einen Erreger, zum Beispiel von Hepatitis C, direkt herausfinden könnte. „Das“, so Tiemann, „kann das neue automatische Gerät.“

 

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14.09.2010
ManagerInnen-Talk: Gesundheit - Wirtschafts- oder Kostenfaktor? »
21.09.2010 - 22.09.2010
8. Rheinischer Kongress für Gesundheitswirtschaft »
21.09.2010
Preisverleihung an EZUS als Ausgewählter Ort im Land der Ideen »
22.09.2010
20. Gesundheitspolitisches Forum »
28.09.2010
Concepts and investments for regional healthcare – Gesundheit und Pflege in der ländlichen Region »