In Deutschland immer noch Realität: Ärztliche Untersuchungen werden unnötig doppelt vorgenommen, die Übergänge vom Krankenhaus in die Reha-Klinik oder zum niedergelassenen Arzt sind nicht selten mit Zeitverzögerungen und unzureichenden Informationen der Beteiligten verbunden. All dies ist mehr als ärgerlich für Patienten und das ohnehin arg strapazierte Gesundheitswesen wird darüber hinaus mit – vermeidbaren – Mehrkosten belastet. Das in Ostwestfalen-Lippe entwickelte Projekt „Brückenschläge“, das mit Mitteln des Landes NRW sowie der Europäischen Unionunterstützt und gefördert wird, hat sich vor diesem Hintergrund ein ambitioniertes Ziel gesetzt: die Mängel in der Prozessqualität zu minimieren, das Rehabilitationsergebnis zu verbessern und die Ressourcen effizient einzusetzen. Kurzum: das gesamte sektorübergreifende Versorgungsmanagement zu optimieren.
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